Vielfalt in der Ausbildung: Der Durchbruch muss jetzt kommen

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach zur Statistik der neu eingestellten Auszubildenden mit Migrationshintergrund 2016: "Öffentliche Arbeitgeber als Integrationsmotoren gefordert".

Die Bilanz der Senatorin auf der Pressekonferenz am Freitag, den 16. Juni im Friedrichstadt-Palast fällt für 2016 zwiespältig aus: 547 der 2.186 neu eingestellten Auszubildenden beim Land Berlin (25,1 %) haben einen Migrationshintergrund, so viele wie nie zuvor. „Diese erneute Steigerung ist Ausdruck der konsequenten Integrationspolitik Berlins und seiner Initiative Berlin braucht dich!“, so Breitenbach. Allerdings ist das insgesamt positive Bild getrübt, da die Entwicklung bei manchen Behörden und Betrieben mit Landesbeteiligung stagniert oder gar rückläufig ist. Der starke Anstieg wird vor allem durch die Polizei und Vivantes durch ihre besonders hohe Anzahl neu eingestellter Auszubildender getragen. 

Hier finden Sie die aktuelle Pressemitteilung.

Intendant Friedrichstadt-Palast Dr. Berndt Schmidt, Geschäftsführer BQN Klaus Kohlmeyer, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach, Vorständin BQN Gabriele Gün Tank und Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen (v.l.n.r.)