1. LAB: ‘Diskriminierungskritische Schule und Übergänge. Lernen – Gestalten – Verantworten: Modellhaft im Sozialraum’

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Date/Time
Date(s) - 23/06/2022
2:30 pm - 6:00 pm

Location
WeiberWirtschaft eG (1. Hof, 2. Aufgang, 4. OG)

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Uhrzeit: 14.30 Uhr – 18.00 Uhr

Beim 1. LAB im Rahmen der Berlin braucht dich!-Netzwerktreffen zu “Diskriminierungskritische Schule und Übergänge. Lernen – Gestalten – Verantworten” finden Kurz-Workshops statt, die Grundlagen vermitteln zu den Themen:

A) Antidiskriminierungsstrukturen an Schulen

“Diskriminierung in der Schule und diskriminierungskritische Schulentwicklung” durchgeführt von Aliyeh Yegane, ADAS

In diesem Workshop wird grundlegendes Wissen zu Diskriminierung, ihre Formen und Auswirkungen in Schulstrukturen vermittelt. Auf Grundlage der aktuellen Datenlage wird beleuchtet, welche rechtlichen Rahmenbedingungen für Schulen im Abbau und der Verhinderung von Diskriminierung und in der Förderung von machtkritischer Diversität gelten und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ableiten lassen. Ein spezieller Blick richtet sich auf die diskriminierungskritische Schulentwicklung als organisationale Maßnahme, um gegen Diskriminierung in Schulstrukturen und Schulkultur vorzugehen, und ihre Verflechtung mit Ansätzen der Förderung von Diversität.

B) Schüler*innen Empowerment

“Empowerment im Schulkontext zur Begegnung von Diskriminierung” durchgeführt von Toan Quoc Nguyen, freier politischer Bildungsreferent/Prozessbegleiter

Dieser Workshop vermittelt grundlegendes Wissen dazu, was unter Empowerment zu verstehen ist. Fokussiert werden die geschichtliche Entstehung des Konzepts sowie seine verschiedenen Ansätze. Dabei wird die Wirkung von ressourcenorientierten Angeboten im Kontext Schule beleuchtet. Es werden folgende Fragen aufgegriffen: Was bedeutet es, empowert zu sein? Wie kann ressourcenorientierte Begleitung von Schüler*innen und jungen Erwachsenen gestaltet werden? Welche Rolle können Schulakteur*innen in diesem Zusammenhang einnehmen – weg von einer Mitwirkung an der Reproduktion von Diskriminierung hin zu einem aktiven ‚Allyship‘? Welches Wissen und welche Kompetenzen braucht es dazu?

C) Diskriminierungssensible Berufsorientierung und -beratung

“Diskriminierungspotentiale in der Berufsorientierung und -beratung” durchgeführt von Sofia Hamaz & Safa Semsary, BQN Berlin

Dieser Workshop gibt einen Einblick in strukturelle Ungleichheiten in der Berufsorientierung und – beratung. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich Diskriminierung im Kontext von schulischer Berufsorientierung, betrieblichen Begegnungsangeboten oder auch in der Berufsberatung ausdrückt und welche Auswirkungen Diskriminierungserfahrungen in der Berufsorientierung für die weiteren Berufsentscheidungen von Schüler*innen haben können. Im zweiten Schritt wird die Notwendigkeit einer diskriminierungssensiblen und diversitätsorientierten Ausgestaltung von Berufsorientierung erläutert.

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