2. LAB: ‘Diskriminierungskritische Schule und Übergänge. Lernen – Gestalten – Verantworten: Modellhaft im Sozialraum’

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Date/Time
Date(s) - 20/10/2022
2:30 pm - 6:00 pm

Location
WeiberWirtschaft eG (1. Hof, 2. Aufgang, 4. OG)

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Uhrzeit: 14.30 Uhr – 18.00 Uhr

Beim 2. LAB im Rahmen der Berlin braucht dich!-Netzwerktreffen zu “Diskriminierungskritische Schule und Übergänge. Lernen – Gestalten – Verantworten” finden vertiefende Workshops zu folgenden Themen statt:

A) Antidiskriminierungsstrukturen an Schulen

“Diskriminierende und empowernde Sprache und Bilder im Unterricht als Spiegel der Schulstrukturen” – Merih Ergün, Yekmal e.V.

Diskriminierungspotentiale lassen sich an den unterschiedlichsten Stellen in der Schule identifizieren – so auch bspw. in der Unterrichtspraxis. Dieser Workshop widmet sich dem diskriminierungskritischen Blick auf Texte, Bilder und Sprache im Unterricht. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Macht und Sprache? Welche Auswirkungen kann diskriminierende Sprache auf Schüler*innen im Unterricht haben? Wie können Diskriminierungspotentiale im Unterricht und Klassenraum erkannt, reflektiert sowie thematisiert und diskriminierungskritische Sprache etabliert werden?

B) Schüler*innen Empowerment

“Empowerment durch Körperarbeit (ausschließlich für BIPOC) – Pasquale Virginie Rotter, freie Trainer*in

Wie schreiben sich Diskriminierung und gesellschaftliche Machtverhältnisse in Körper ein und welche Auswirkungen haben Diskriminierungserfahrungen auf den Körper? Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und Bewegung mithilfe spezifischer Techniken und Methoden im Empowerment-Prozess ermöglicht es, körperlich-emotionale Reaktionen auf Diskriminierungserfahrungen wahrzunehmen, sich davon zu lösen und neue bestärkende Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten zu schaffen.

C) Diskriminierungssensible Berufsorientierung und -beratung

“Lebensrealitäten verstehen – Bedarfe erkennen – Perspektiven öffnen” – Stipo Zeba und Reina-Maria Nerlich, duvia e.V. 

Um Berufsorientierung diskriminierungskritisch und diversitätsorientiert zu gestalten, muss zunächst ein Verständnis für die Komplexität und Vielfalt der Lebensrealitäten und Diskriminierungserfahrungen von Schüler*innen geschaffen werden. Was sind Ausgangslagen und Startbedingungen von Schüler*innen im Sozialraum Berlin-Mitte? Welche Perspektiven sehen sie für sich und welche hält die Gesellschaft für sie bereit? Welche Einblicke haben sie in die Berufswelt und wer sind ihre Vorbilder? In diesem Zusammenhang wird auch reflektiert, mit welcher ‚Brille‘ Schüler*innen im Kontext der Berufsorientierung und -beratung betrachtet werden. Welche ihrer Stärken werden durch das Beratungs- und Begleitsystem oftmals übersehen? Darauf aufbauend wird die Frage beantwortet, wie Bedarfe von Schüler*innen im Kontext von Berufsorientierung diskriminierungskritisch ermittelt werden können.

Die Workshopinhalte wurden von den Teilnehmenden bei der Kick-Off Veranstaltung am 17.05.22 mitbestimmt

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